Mittwoch, 14. Dezember 2011

Dunedin / Christchurch

SO letzter Eintrag vorerst: In Dunedin haben wir uns am Strand die Seelöwen angesehen, die direkt neben uns in der Sonne schliefen und spielten. Später haben  wir uns noch die steilste Straße der WElt (angeblich) - die Baldwin Street in Dunedin angesehen und haben dann unser letztes Ziel: Christchurch und die Halbinsle Banks in Angriff genommen. Dort haben wir den 3. Advent verbracht und man sieht jetzt schon öfters mal Weihnachtsbäume und Weihnachtsdeko (bei 25 Grad und Sonne). Gestern haben wir uns noch kurz Christchurch angesehen, zumindest die Stadtteile die noch zugänglich sind.

So liebe Freunde, nun sitzen wir auf dem Flughafen in Christchurch, die Sachen stehen gepackt neben uns. Vor uns sind noch ca. 48 Stunden Flug und Zwischenstopps... oje. Christchurch (Südinsel) nach Auckland (Nordinsel), weiter nach Singapur und dann weiter nach Frankfurt. Freuen uns auf Weihnachten zu Hause und euch!

Tom, Philipp und Heike

Tom fängt die Seelöwen...
... genau die hier!
Am Strand in Dunedin (Tunnel-Beach)
Tom erkrabbelt die steilste Straße der Welt (Baldwin Street in Dunedin)
Grüße...!
Pause...
3. Advent in Neuseeland
der Weihnachtsmann am Strand bei Christchurch  

Abschied in Christchurch: Tom läuft nach Hause...

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Von Queenstown fuhren wir weiter über Te Anau zum Milford Sound (Fjord), verbrachten dort einige Tage im Fjordland Nationalpark. Die Bergipfel waren noch schneebedeckt, sodaß auf unserer Strecke unzählige Wasserfälle zu sehen waren. Vom Nationalpark fuhren wir weiter an die Südküste, an der es normalerweise extrem stürmig ist, wir aber so schönes Wetter hatten, daß wir auch hier etwas länger blieben. Delfine, Robben, Seelöwen und Pinguine kann man hier (sogar direkt vom Campingplatz aus) zu Gesicht bekommen. Die Delfine hatten leider frei. ;-)
Entenfütterung am See
Streckenführung mit Aussicht
in Te Anau, unserem Ausgangsort zum Milford Sound
im Fjordland Nationalpark
Bootstour durch den Milford Sound
Spielen in der Campingplatzküche
Strand an der Südküste (Monkey Bay)
großer Spielplatz im Queenspark in Invercargil
am südlichsten Punkt Neuseelands
määäh ...
Warten auf Delfine (Curio Bay)
Waschtag
statt Delfinen gab es dafür Pinguine
Nun arbeiten wir uns an der Ostküste Richtung Norden weiter ...

Ach, und bevor wir das wichtigste vergessen ... Tom hat mittlerweile nicht nur 4 Zähnchen, sondern läuft auch seit ein paar Tagen die ersten Schritte alleine. ;-)
Viele Grüße aus Dunedin.

Montag, 28. November 2011

Wanaka & Queenstown

Schon als wir über den Haast Pass gefahren waren, sahen wir den deutlichen Unterschied zwischen dem zuvor dichten Regenwald und den nun kargen Bergen. Wohin man auch schaute, ragte ein Gipfel neben dem anderen herauf, meist mit weißem Käppchen. Dank der vielen Seen, an denen wir so oft übernachten können, sind wir den sandflies aber leider doch nicht ganz entkommen.
Campingplatz am windigen See Wanaka
und noch ein See mit schneebedeckten Bergen
Abhängen auf dem Campingplatz Wanaka
Pass auf dem Weg nach Queenstown
Stellplatz bei Queenstown
Suchbild: Wo ist Tom?
Bergwanderung...
...und am Ziel: Blick über Queenstown
Nachdem wir die letzten Tage in / um Queenstown verbracht haben, werden wir nun weiterziehen zum Milford Sound.
Ganz liebe Grüße an alle!

Samstag, 26. November 2011

Wetland, äh, Westland

Die letzten Tage verbrachten wir an der Westküste, die für viel, viel Regen, Sturm, sandflies (Stechfliegen) und generell kühleres Klima bekannt ist. Können wir alles nur bestätigen.
Landschaftlich wunderschön, mit vielen Campingplätzen direkt am Meer, an Seen oder mitten im Wald, welche man aber oftmals gar nicht so genießen konnte, da sofort massenhaft Fliegen in unseren Van strömten, sobald wir die Tür nur öffneten. An Mahlzeiten außerhalb des Autos war gar nicht zu denken. War aber gar nicht so schlimm, da es ohnehin häufig regnete. Am Franz Josef Gletscher nutzten wir den verregneten Vormittag, um uns in einer Therme mitten im Regenwald (kein Gebäude drumrum, sondern nur Sonnensegel über den Pools) aufzuwärmen und zu entspannen. Die Gletscher (Franz Josef und Fox) konnten wir uns ohnehin nur von unten ansehen und keine Klettertour mitmachen, da Tom noch zu klein ist.  

im Nelson Lakes National Park, ein See, an dem wir nur zum Fotostop aussteigen konnten, da uns unzählige Stechfliegen (sandflies) sofort umzingelten
leine Pause am Buller River
Ankunft an der Westküste (Tasmanische See, schon viel rauher, höhere Wellen)
Westküste bei Sonnenschein ...
... gleiche Stelle am nächsten Morgen
Pancake Rocks (gestapelte Eierkuchen ;-) )
Blick aus einer Höhle
immer wieder schön grün im dichten Regenwald der Westküste
Wanderweg durch Sumpfgebiet
Tom und ein Possu
Wasserfall in den Südalpen, auf dem Weg zum Franz Josef Gletscher
Franz Josef Gletscher (leider teilweise im Nebel)
immer wieder wunderschöne Stellplätze an Seen, wenn nur die sandflies nich wären
endlich mal geradeaus statt Kurve an Kurve
wirklich rauhe See
Abschied von der Westküste
Sind mittlerweile bereits über den Haast Pass ins Landesinnere gefahren, haben Regen und sandflies den Rücken gekehrt, nur den heftigen Wind mitgenommen ;-) ... aber dazu mehr beim nächsten mal.




Donnerstag, 17. November 2011

nördliche Südinsel

Blick auf Wellington vom Mount Victoira
Von Wellington aus setzten wir mit der Fähre auf die Südinsel über. Wir hatten ordentlich Wellengang in der Cook Street zwischen Nord- und Südinsel, so dass man auch in der 7 Etage des Schiffes von den Wellen richtig nass wurde. Das letzte Stück fährt die Fähre durch die engen und kurvigen Fjorde zum Hafen in Picton.
sehr stürmische Überfahrt von Nordinsel zur Südinsel mit der Fähre
Dort fuhren nur noch ein paar Kilometer und übernachteten in der Aussie Bay in den Marlborough Sounds, wo wir am nächsten Morgen sogar Delfine in der Bucht schwimmen und springen sahen. Weil die Gegend sehr schön und das Wetter dazu passend war, blieben wir gleich noch eine Nacht in der benachbarten Momorangi Bay und wanderten zu einem Aussichtspunkt. Die Landschaft ist hier wieder malerisch schön und strahlt im Sonnenschein natürlich in den herrlichsten Farben.
Spiel- und Campingplatz in den Marlborough Sounds (Fjord)
Campingplatz im Wald
Pause am Kaiteriteri Beach
auf der Jagd nach dem Abendessen
Briefkästen am Straßenrand
Weiter ging es zur Stadt Nelson als Ausganspunkt zur Nordspitze der Südinsel. Da dies die sonnenreichste Region Neuseelands ist, wollten wir hier einige Zeit in den Nationalparks verbringen. In Nelson haben wir die bunte Stadt besichtigt und unsere Vorräte aufgestockt. Entlang der Küste und über steile, wolkenverhangene und enge Passstraßen (nicht immer befestigt; meist im 2. Gang; es folgt fast immer Kurve an Kurve; oft sind nur 35 oder sogar 15 km/h erlaubt) ging es zum "Abel Tasman Nationalpark". Hier unternahmen wir einige kürzere Wanderungen durch die Regenwälder und entlang der superblauen Buchten. Da noch Nebensaison ist, hat man die kilometerlanen Strände fast immer für sich, wenn man diese nicht wie wir mit einer sich sonnenden Robbe teilen muss / darf.
Abel Tasman National Park im Regen
... und nach dem Regen
Golden Bay an der Nordspitze der Südinsel
Wanderung entlang der leeren Küste
Planschepause am Strand
auf dem Rückweg trafen wir dann aber doch noch jemanden ;-)
Frühstück am Meer
Hängebrücke auf dem Weg zum Wasserfall
und wieder Spielpause
Die kleinen Städte hier (meist unter 1000 Einwohner) sind meist Drehscheibe für die umliegenden Farmen und "Dörfer" (haben einen Ortsnamen sind aber selten mehr als 3 Häuser) im Umkreis von 50 bis 100 km. Daher gibt es meist ne Tankstelle, einen Supermarkt, Eis, viele nette Läden und einen Spielplatz für Tom. Ganz wichtig ist auch die Information wo wir immer Karten und Tipps bekommen. Nett sind auch die Bauern die ihre Produkte am Straßenrand mit einer kleinen Kasse zum Verkauf aufstellen. Heute gab es geräucherten Fisch, Kiwis und Äpfel. Am Wochenende gibt es auch richtige Märkte in den Städten, auf denen wir unsere Kumaravorräte (Süßkartoffel) aufstocken und andere Sachen probieren können. Vom Abel Tasman Nationalpark und der so genannten Golden Bay sind wir nun heute wieder Richtung Süden aufgebrochen und wollen morgen zur Westküste fahren bzw. so weit Tom Lust hat. Wir hoffen, dass das Wetter so bleibt, denn wir hatten fast nur Sonne die letzten Tage. Nur das Meer ist noch etwas kalt zum Schwimmen. Heute stehen wir wieder auf einem kleinen Campingplatz am Meer. Abends kommen meist noch andere "Campervans" vorbei, so dass man nie alleine steht. Wenn man möchte kann man dann auch sein Deutsch trainieren. Es sind sowieso sehr viele davon unterwegs, ich möchte nicht wissen wie es hier zur Hauptsaison aussieht. Die Neuseeländer scheint das aber nicht zu stören. Sie sind immer sehr sehr freundlich, sprechen einen überall an bzw. Tom.